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Norisring

Presse­Meldung

Emil Frey Racing kämpft sich zur Halbzeit der DTM-Saison durch ein schwieriges Wochenende am Norisring

Fast Facts – Die schnelle Pressenews
Halbzeit der DTM-Saison am kürzesten Kurs des Kalenders: Auf dem 2,162 Kilometer langen Norisring bestritt Emil Frey Racing and diesem Wochenende das siebte und achte Saisonrennen. Matteo Cairoli ging im #14 Ferrari mit 20 Kilogramm Erfolgsballast für seinen Sieg am Lausitzring an den Start. Thierry Vermeulen holte in beiden Rennen Punkte und klassifizierte sich am Samstag auf Rang fünf, am Sonntag auf Rang sechs. Für Matteo Cairoli verlief das Wochenende schwierig: Nach Platz elf am Samstag schied der Italiener am Sonntag nach einem Unfall früh aus und fiel in der Fahrerwertung auf den vierten Platz zurück.

Thierry Vermeulen

Pressemitteilung
Der Norisring hielt für Emil Frey Racing an diesem Wochenende sowohl starke Momente als auch bittere Rückschläge bereit. Thierry Vermeulen punktete zuverlässig in beiden Rennen, während Matteo Cairoli wichtige Zähler im Meisterschaftskampf liegen lassen musste.

Rennen 1 – Samstag, 04. Juli 2026
Das siebte Saisonrennen der DTM am Norisring markierte gleichzeitig die Halbzeit der Meisterschaft. Thierry Vermeulen startete im #69 Ferrari von Startplatz neun, Matteo Cairoli im #14 Ferrari von Position elf – mit 20 Kilogramm Erfolgsballast für seinen Sieg beim letzten Rennen am Lausitzring.

Thierry Vermeulen nutzte die Startphase und gewann sofort zwei Positionen. Nach einem kurzen Safety-Car-Einsatz entwickelte sich beim Neustart ein packender Kampf um Platz sechs, in dem Matteo Cairoli gegen den #91 Porsche von Thomas Preining Seite an Seite kämpfte. In der Boxenstopp-Phase war Emil Frey Racing schnell: Thierry Vermeulen absolvierte seinen Stopp in 6,4 Sekunden, Matteo Cairoli folgte mit 6,9 Sekunden.

In der 23. Minute unterbrach ein schwerer Unfall zwischen dem #19 Lamborghini von Max Paul und dem #3 BMW von Kelvin van der Linde das Rennen unter roter Flagge. Beim Neustart mit noch 20 Minuten auf der Uhr kämpfte sich Thierry Vermeulen nach vorne und profitierte in der Schlussphase davon, dass Thomas Preining nach einem Kontakt mit Beschädigungen zurückfiel. Am Ende überquerte der Niederländer im #69 Ferrari als Fünfter die Ziellinie, Matteo Cairoli wurde im #14 Ferrari Elfter.

Rennen 2 – Sonntag, 05. Juli 2026
Für den zweiten Lauf am Sonntag qualifizierte sich Thierry Vermeulen auf Startplatz acht, Matteo Cairoli auf Position zehn. Kaum hatten die 19 Rennautos das Feld aufgenommen, rollte das Safety Car für eine Runde auf die Strecke, um Trümmer von der Fahrbahn zu räumen. Bereits beim Start geriet Matteo Cairoli unter Untersuchung der Rennleitung – eine Strafe wegen Frühstarts setzte ihn ans Ende des Feldes.

Kurz darauf sorgte das Wetter für zusätzliche Dramatik: Mit knapp drei Minuten bis zum ersten Boxenstoppfenster setzte Regen ein und niemand wollte als Erster reagieren. Doch für Matteo Cairoli endete das Rennen noch vor dem ersten Stopp: An der Einfahrt zur Haarnadelkurve fuhr Marco Mapelli im #10 Lamborghini auf den #14 Ferrari auf, der wiederum auf Mapellis Teamkollegen, Luca Engstler, traf – eine klassische Kettenreaktion. Matteo Cairolis Heckflügel wurde dabei beschädigt und er schied aus dem Renngeschehen aus. Nach dem schweren Unfall an gleicher Stelle am Vortag unterbrach die Rennleitung das Rennen vorsorglich erneut unter roter Flagge.

Beim Neustart über noch gut 42 Minuten hielt nur noch Thierry Vermeulen die Fahne von Emil Frey Racing hoch. Nach dem Boxenstopp fand sich Thierry Vermeulen auf Rang sechs wieder und lieferte sich einen starken Zweikampf um Position fünf mit dem #48 Mercedes von Jules Gounon. Ein zweiter Stopp mit einer Standzeit von über sieben Sekunden kostete wertvolle Zeit und liess eine bessere Platzierung letztlich nicht zu. Thierry Vermeulen überquerte die Ziellinie schliesslich als Sechster und holte somit in beiden Rennen am Norisring wichtige Punkte.

Für Matteo Cairoli war das Norisring-Wochenende ein herber Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft: Nach einem schwierigen Samstag und dem frühen Aus am Sonntag ist der Italiener in der Fahrerwertung auf den vierten Rang zurückgefallen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.emilfreyracing.com

Matteo

TEAMSTIMMEN - Emil Frey Racing

Lorenz Frey-Hilti
, Team Principal 
„Das Wochenende war sehr bitter. Bereits in den Qualifying, wo es um Hundertstel geht, hat es uns einfach gefehlt. Am Norisring im Mittelfeld zu starten ist sehr schwierig und immer mit Risiken verbunden. Thierry hat in beiden Rennen einen soliden Job gemacht und das Maximale herausgeholt. Für Matteo war es sehr schade, denn erst wurde er gestern beim Start eingeklemmt, heute der unverschuldete Unfall und keine Punkte. Aber wir geben uns noch lange nicht geschlagen und werden auch im Meisterschaftskampf wieder zurückkommen.“ 

Jürg Flach, Technischer Direktor
„Ich hätte mir über alles gesehen ein besseres Wochenende gewünscht. Wir waren gut vorbereitet, jedoch hatte es nicht gereicht uns besser als zweimal auf Platz 8 sowie P10 zu qualifizieren. Der fünfte und sechste Rang von Thierry sind nach guten Rennen solide Ergebnisse, hingegen hatte Matteo dieses Wochenende nicht sehr glücklich gekämpft und konnte mit P11 lediglich eine Zielankunft verbuchen. Für die nächsten Rennen ist es essenziell für die Fahrer- genau wie für die Teamwertung jeweils beide Autos auf guten Positionen ins Ziel zu bringen.“

FAHRERSTIMMEN - Emil Frey Racing 

Matteo Cairoli
 (Italien)
„Das war sicherlich ein sehr unglückliches Wochenende – nicht das, was ich mir erhofft hatte, und dafür möchte ich mich auch beim Team entschuldigen. Den Frühstart muss ich mir noch einmal genau ansehen, um zu verstehen, was dort schiefgelaufen ist. Nach der Strafe war meine Pace wirklich gut und ich konnte einiges aufholen – umso bitterer war dann der heftige Schlag von hinten, der mein Rennen beendet hat. Dieser Rückschlag schmerzt, aber er wird uns nicht stoppen. Beim nächsten Rennen kommen wir zurück."

Thierry Vermeulen (Niederlande)
„Ich bin sehr zufrieden mit diesem Wochenende – ich denke, wir haben als Team und als Fahrer das Maximum herausgeholt. Die Balance stimmte von Anfang an, was das Vertrauen ins Auto Runde für Runde wachsen liess – auf einer Strecke wie dem Norisring ist das alles andere als selbstverständlich. Nachdem es zuletzt nicht ganz so lief wie erhofft, ist es umso schöner, nun an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Punkte eingefahren zu haben."

ÜBER EMIL FREY RACING

ÜBER EMIL FREY RACING

Emil Frey Racing ist ein traditionsreiches Schweizer Motorsport-Team mit Sitz in Safenwil. Gegründet in den 1960er Jahren auf den Grundlagen der Emil Frey Gruppe, blickt das Team auf Jahrzehnte an Motorsport-Erfahrung zurück, von Formel- und Rallye-Rennen bis hin zu Langstrecken-GT-Serien. Heute startet Emil Frey Racing international, aktuell in der DTM sowie der GT World Challenge mit dem Ferrari 296 GT3 Evo.

DOWNLOAD

Hochauflösende Bilder können unter folgendem Link heruntergeladen werden:
https://emilfreyracing.com/presse/#bilder 

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