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Presse­Meldung

Emil Frey Racing krönt starkes Zandvoort-Wochenende mit Sieg und zwei Podestplätzen im GT World Challenge Sprint Cup

Fast Facts – Die schnelle Pressenews
Ein Wochenende zum Jubeln für Emil Frey Racing beim vorletzten GT World Challenge Sprint Cup in Zandvoort. Am Samstag kämpfte sich Ben Green mit dem #69 Ferrari 296 GT3 Evo auf das Podium und holte den ersten Podestplatz seit Brands Hatch. Am Sonntag dann der grosse Moment: Pole Position, Doppelführung und am Ende ein Sieg für den #69 Ferrari sowie Platz 3 für das Schwesterauto mit der Nummer 14. Für Thierry Vermeulen war es als erster Niederländer seit 2014 ein ganz besonderer Triumph auf heimischem Boden.

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Pressemitteilung
Der Circuit Zandvoort war an diesem Wochenende Schauplatz des vorletzten Laufs des GT World Challenge Sprint Cups 2026 und Emil Frey Racing lieferte dort nach einem schwierigen Saisonverlauf endlich die Ergebnisse ab, die das Team schon lange verdient hatte.

Rennen 1 – Samstag, 19. September 2026
Das Qualifying hätte für die beiden Ferraris kaum unterschiedlicher laufen können. Während Thierry Vermeulen bei seinem Heimrennen den #69 Ferrari 296 GT3 Evo auf dem neunten Platz qualifizierte, kam Teamkollege Matteo Cairoli im #14 Schwester-Ferrari nicht über einen Startplatz 30 hinaus. 

Am Start konnte der #69 Ferrari zwei Positionen gut machen, doch der #14 Ferrari verlor Boden in dem chaotischen Gedrängel. Nachdem ein Safety Car in Runde 3 das Feld wieder zusammenbrachte, ergriff Matteo Cairoli beim Neustart die Gelegenheit und machte einen Platz gut. Bis zu seinem Boxenstopp in Runde 16 war Thierry Vermeulen konstant dem Druck des #50 Ferrari ausgesetzt, doch der Niederländer behielt einen klaren Kopf. Ben Green übernahm den Nummer 69 und stieg an Position 11 wieder ins Rennen ein. 

Matteo Cairoli kam eine Runde später an die Box und übergab an Konsta Lappalainen, der sich kurz nach dem Stopp mit einem tollen Überholmanöver an dem #93 Porsche vorbeiarbeitete und eine Position gewann. Währenddessen spitzte sich um die beiden Emil Frey Racing Ferrari harte Positionskämpfe zu: Ben Green sah sich rundenlang knapp hinter den beiden Porsches mit den Nummer #914 und #80, während Konsta Lappalainen jeweils vor und hinter sich zwei Konkurrenten hatte. Ben Green sah sich das Duell der beiden Porsche rundenlang an, bis er schliesslich die Gunst der Stunde nutzte, und in Turn eins an beiden gleichzeitig vorbeizog. Der #69 Ferrari holte sich den dritten Platz und somit das erste Podium seit Brands Hatch – und das beim Heimspiel von Thierry Vermeulen. 

Konsta Lappalainen behauptete seine Position bis zur Zieldurchfahrt und kam auf einem versöhnlichen Rang 16 nach Hause. 

Rennen 2 – Sonntag, 20. September 2026 

Beim zweiten Qualifying am Sonntag Morgen schöpfte Emil Frey Racing sein Potenzial voll aus: Pole Position für die #14 mit Konsta Lappalainen am Steuer und Teamkollege Ben Green setzte den Nummer 69 auf Platz 3.

Schon beim Start zeigte sich die Stärke der Ferraris, denn während Konsta Lappalainen vorne die Führung behauptete, preschte sich Ben Green zugleich auf Rang 2 vor. Nach einem frühen Safety Car zogen die beiden Emil Frey Racing Ferrari vorne weg und hatten in Kürze einen soliden Abstand zum #58 McLaren auf Rang 3. 

Kurz darauf gab es eine Full-Course-Yellow, die jedoch sehr schnell beendet wurde – vielleicht zu schnell, denn Konsta Lappalainen verlor sein Momentum und Teamkollege Ben Green nutzte seine Chance und holte sich die Spitzenposition im teaminternen Duell. Der #69 Ferrari fuhr in einer anderen Liga und konnte prompt einen Abstand von knapp vier Sekunden herausfahren, ehe Ben Green mit der schnellen Rennrunde bis dato die Box ansteuerte. 

Während Thierry Vermeulen im #69 die Führung erbte, kam Konsta Lappalainen an die Box, doch das Team verlor einen Platz an den #80 Porsche. Matteo Cairoli liess aber nicht locker: Er fuhr die schnellste Rennrunde und kam näher an den Porsche. Am Ende reichte es für den #14 Ferrari für den dritten Platz – trotz der Pole Position ein versöhnliches Ergebnis mit dem ersten Podium des Jahres nach einer schwierigen Saison.

Für die Nummer 69 war es der erste Sieg der Saison und ein ganz besonderer Moment für Thierry Vermeulen, der als erster Niederländer seit 2014 erstmals wieder in Zandvoort auf heimischen Boden ein Rennen gewonnen hat. 

TEAMSTIMMEN - Emil Frey Racing

Lorenz Frey-Hilti
, Team Principal 
„Es war insgesamt ein sehr gutes Wochenende. Am Samstag haben wir im Qualifying nicht unser volles Potenzial ausgeschöpft, besonders mit dem #14 Ferrari. Aber im Rennen selbst waren wir solide mit guten Boxenstopps und starken Überholmanövern. Am Sonntag haben wir dann alles richtig gemacht: ein starkes Qualifying als Ausgangslage, intensive Arbeit über Nacht und Fahrer, die die Veränderungen perfekt umgesetzt haben. Schade, dass wir beim Boxenstopp den zweiten Platz verloren haben, aber das ist das Problem, wenn man nur Platz für ein Fahrzeug hat – aber Platz eins und drei sind natürlich trotzdem ein hervorragendes Ergebnis.“

Jürg Flach, Technischer Direktor
„Am Freitag in den Trainings haben wir gesehen, dass wir das Potenzial haben, vorne mitzufahren. Leider hat gestern im Qualifying nicht alles gepasst, so waren die Voraussetzungen für das Samstagrennen nicht wie erwartet. Trotzdem konnten wir mit der Nummer 69 aufs Podium fahren. Am Sonntag hat fast alles gestimmt, P1 und P3 im Zeittraining sowie im Rennen zeigten unsere Stärke. Ich bin sehr glücklich über dieses Spitzenresultat und stolz auf die ganze Mannschaft!“

FAHRERSTIMMEN - Emil Frey Racing 

Matteo Cairoli
 (Italien)
„Am Ende sind wir als Team alle über das Ergebnis erfreut. Der #69 Ferrari war das bessere Auto, aber wir sind dennoch stolz auch auf unsere Mannschaft. Wir hätten heute gewinnen können, aber dennoch ist ein dritter Platz auch sehr schön, denn es ist das erste Podium der Saison. Ich bin wirklich sehr glücklich, denn das Auto fühlt sich jedes Mal, wenn man rausgeht, besser an. Danke an alle, denn was die Jungs abliefern, ist grandios. Wir greifen wieder in Barcelona an.“

Konsta Lappalainen (Finnland)
„Nach einer schwierigen Situation ist der dritte Platz für alle in Team ein sehr gutes Ergebnis. Ich freue mich auch sehr über den Sieg unsere Schwesterautos. Zudem konnte ich meine erste Pole Position in der GT World Challenge holen. Heute haben wir gezeigt, dass wir vorne mitfahren können und dass wir in der Lage sind, um Siege zu kämpfen.“

Thierry Vermeulen (Niederlande)
„Wir hatten eine tolle Performance über das gesamte Wochenende. Wir zeigten das gestern mit Platz 3 und heute mit dem Sieg. Ich denke, wir waren das schnellere Auto hier in Zandvoort. Mein Dank geht an das gesamte Team. Alle arbeiten so hart, es war ein wirklich schweres Jahr für uns, aber wir gaben niemals auf. Wir wussten, Zandvoort ist eine Strecke, die uns liegt und wir haben es voll ausgeschöpft.“

Ben Green (Grossbritannien)
„Ich bin sehr glücklich über die Ergebnisse heute und insgesamt haben wir alle dieses Wochenende sehr gute Leistungen gezeigt. Es ist grossartig zu sehen, wie das Team nach einem schwierigen Saisonstart zurückgekommen ist. Ich bin stolz auf den Einsatz aller – auf und neben der Strecke – und diesem Team diesen Sieg zu schenken ist ein fantastisches Gefühl. Ein grosses Dankeschön an alle Beteiligten und ich freue mich sehr auf das nächste Rennen in zwei Wochen.“

GTWC826
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ÜBER EMIL FREY RACING

Emil Frey Racing ist ein traditionsreiches Schweizer Motorsport-Team mit Sitz in Safenwil. Gegründet in den 1960er Jahren auf den Grundlagen der Emil Frey Gruppe, blickt das Team auf Jahrzehnte an Motorsport-Erfahrung zurück, von Formel- und Rallye-Rennen bis hin zu Langstrecken-GT-Serien. Heute startet Emil Frey Racing international, aktuell in der DTM sowie der GT World Challenge mit dem Ferrari 296 GT3 Evo.

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