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Presse­Meldung

Starke Boxenstopps sichern Emil Frey Racing zwei Top-5 Platzierungen beim GTWC Sprint Cup in Misano

Fast Facts – Die schnelle Pressenews
Der Misano World Circuit Marco Simoncelli war an diesem Wochenende Schauplatz des zweiten Laufs des GT World Challenge Sprint Cups – und Emil Frey Racing erlebte dabei ein Wochenende voller Kontraste. Bei sengender Hitze, die Fahrern und Material gleichermassen alles abverlangte, glänzte der #69 Ferrari 296 GT3 Evo mit Thierry Vermeulen und Ben Green in beiden Rennen mit starken Boxenstopps, während der #14 Ferrari 296 GT3 Evo von Matteo Cairoli und Konsta Lappalainen in beiden Rennen hinter den Erwartungen blieb.

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Pressemitteilung
Der Misano World Circuit Marco Simoncelli war an diesem Wochenende Schauplatz für den GT World Challenge Sprint Cup. Während Fahrer und Teams mit der grossen Hitze zu kämpfen hatten, erlebte Emil Frey Racing dabei ein Wochenende mit vielen Höhen und Tiefen – und einmal mehr zeigte sich, wie nah Glück und Pech im Motorsport beieinanderliegen.

Rennen 1 – Samstag, 18. Juli 2026
Für das erste Rennen in Misano hatten die Emil Frey Racing Fahrzeuge ganz unterschiedliche Ausgangspositionen: Thierry Vermeulen startete im Nummer 69 Ferrari von Platz 14 in der Gesamtwertung, während Matteo Cairoli im Nummer 14 Schwesterauto das Rennen vom Ende des Feldes in Angriff nehmen musste, nachdem ihm aufgrund von Track Limits die Rundenzeiten gestrichen wurden.

Beide Piloten gewannen Positionen beim Start, doch bereits nach der ersten Runde sorgte ein Safety Car für eine Unterbrechung. Nach dem Restart behauptete Thierry Vermeulen seinen 12. Platz, während sich Matteo Cairoli bis zu Runde 7 auf Rang 38 vorgearbeitet hatte.

In Runde 15 kam der #69 Ferrari als erstes an die Box und Thierry Vermeulen übergab das Steuer an Ben Green. Eine Runde später wechselte auch der #14 Ferrari und der Finne Konsta Lappalainen kam zum Einsatz. Die Strategie des frühen Undercuts zahlte sich besonders bei der Nummer 69 voll aus: Dank eines hervorragenden Boxenstopps fand sich Ben Green auf Platz 4 wieder. Konsta Lappalainen zeigte unterdessen eine sehr gute Leistung und holte in nur einer Runde gleich drei Positionen.

Knapp vier Minuten vor Rennende sorgte eine Full Course Yellow dafür, dass das Rennen unter Doppelgelb zu Ende ging. Ben Green überquerte die Ziellinie als starker Vierter, nachdem das Team zehn Positionen im Rennen aufholen konnte. Konsta Lappalainen klassifizierte sich auf Platz 20, eine nachträgliche Strafe wegen Track Limits versetzten die Nummer 14 jedoch abschliessend auf den 22. Rang.

Rennen 2 – Sonntag, 19. Juli 2026
Das Qualifying für das zweite Rennen verlief für Emil Frey Racing deutlich positiver: Mit den Startpositionen 8 und 9 gingen der #69 Ferrari mit Ben Green und der #14 Ferrari mit Konsta Lappalainen in Formation in die Einführungsrunde.

Am Start machte Ben Green sogleich zwei Positionen gut, während Konsta Lappalainen im Startgerangel Boden verlor und auf Platz 13 zurückfiel. In den ersten Runden entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen Jordan Pepper im #31 BMW und Ben Green im #69 Ferrari. Im engen Duell setzte sich der BMW-Pilot zunächst durch, nachdem Green kurzzeitig neben die Strecke gedrängt worden war.

In Runde 19 kam Green zum Pflichtboxenstopp und Fahrerwechsel an die Box. Dank eines erneut blitzschnellen und perfekt abgestimmten Stopps der Emil Frey Racing Crew übernahm Thierry Vermeulen das Steuer und kehrte auf Position fünf ins Rennen zurück. Zusätzlich profitierte der Ferrari von einer Strafe gegen den #31 BMW, die aus den vorausgegangenen Zweikämpfen resultierte. Eine Runde später absolvierte auch der #14 Ferrari seinen Boxenstopp: Konsta Lappalainen übergab an Matteo Cairoli. Nach nur drei weiteren Runden musste Cairoli das Fahrzeug aufgrund eines technischen Defekts in Kurve 8 abstellen und das Rennen vorzeitig aufgeben.

In der Folge wurde eine Full Course Yellow ausgerufen. Als einzig verbliebenes Eisen im Feuer für Emil Frey Racing brachte Thierry Vermeulen den #69 ungefährdet auf Platz 5 ins Ziel – ein solides Ergebnis für das Team an einem schwierigen Wochenende.

Weitere Informationen finden Sie unter www.emilfreyracing.com. 

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TEAMSTIMMEN - Emil Frey Racing

Lorenz Frey-Hilti
, Team Principal
„Wir konnten mit dem Ferrari #69 zwei solide Ergebnisse einfahren und ich denke, gegenüber den Mercedes und BMW konnten wir hier nicht mehr ausrichten. Schön ist es, dass wir bei den Boxenstopps jeweils Positionen gewinnen konnten. Natürlich sehr schade für die Nummer 14. Am Samstag gab es aufgrund der Track Limits keine Qualifyingrunde, das ist etwas, das darf einfach nicht passieren. Heute dann der Ausfall nach dem guten Qualifying vom Konsta, was natürlich sehr bitter war.“

Jürg Flach, Technischer Direktor
„Grundsätzlich war nicht viel mehr drin als die Positionen 4 und 5 der Nummer 69, da sowohl Mercedes als auch BMW trotz BoP-Anpassungen zu stark waren. Es freut mich sehr, dass wir in beiden Rennen einmal mehr starke Boxenstopps hatten, bei welchem wir jeweils Plätze gutmachen konnten. Es gilt die positiven Aspekte für die nächsten Rennen mitzunehmen.“

FAHRERSTIMMEN - Emil Frey Racing

Matteo Cairoli
 (Italien)
„Selbstverständlich bin ich sehr unzufrieden, vor allem, da wir jetzt ein paar Rennen in Folge hatten, die einfach nicht so verliefen wie sie sollten. Natürlich geht der Fehler mit den Track Limits auf meine Kappe, ich bin schliesslich der Fahrer hinter dem Steuer. Trotzdem hoffe ich, dass wir schnell eine Lösung für unsere Probleme finden, denn so wie es die letzten zwei Wochenenden lief ist es sehr schwierig und schmerzt sehr – und wir wissen alle, dass wir es besser können.“

Konsta Lappalainen (Finnland)
„Wir hatten das ganze Wochenende Probleme mit dem Auto und der Ausfall heute war dann am Ende doch sehr enttäuschend. Mein Stint am Sonntag war gut und ich denke wir hätten auch Punkte holen können. Jetzt müssen wir analysieren, was passiert ist und blicken nach Magny-Cours.“

Thierry Vermeulen (Niederlande)
„Es ist nicht einfach immer konstant zu sein und keine Fehler zu machen, und das ist uns dieses Wochenende gelungen. Die Boxenstopps waren erneut einfach sehr, sehr gut und das beeinflusst die Rennen und die Resultate hier im Sprint Cup enorm. Im Qualifying holten wir nicht das Maximale raus, das ist etwas, an dem wir für Magny Cours arbeiten müssen. Aber allem in allem bin ich sehr zufrieden.“

Ben Green (Grossbritannien)
„Ich bin wirklich sehr zufrieden mit diesem Wochenende und denke, wir haben von unseren Startpositionen aus das Maximale herausholen können. Das Team hat wirklich eine tolle Leistung während der Rennen abgeliefert, und dank der guten Boxenstopps konnten wir jedes Mal Plätze gewinnen. Ich denke, mehr hätten Thierry und ich nicht herausholen können und wir sind beide sehr glücklich mit den Ergebnissen.“

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ÜBER EMIL FREY RACING

Emil Frey Racing ist ein traditionsreiches Schweizer Motorsport-Team mit Sitz in Safenwil. Gegründet in den 1960er Jahren auf den Grundlagen der Emil Frey Gruppe, blickt das Team auf Jahrzehnte an Motorsport-Erfahrung zurück, von Formel- und Rallye-Rennen bis hin zu Langstrecken-GT-Serien. Heute startet Emil Frey Racing international, aktuell in der DTM sowie der GT World Challenge mit dem Ferrari 296 GT3 Evo.

DOWNLOAD

Hochauflösende Bilder können unter folgendem Link heruntergeladen werden:
https://emilfreyracing.com/presse/#bilder 

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